Sexualität & Internet

Gewalt- und Pornovideos, freizügige Selbstdarstellung, sexuelle Belästigung –
10 Tipps für den Erziehungsalltag:

  1. Es ist nie zu spät, aber: je früher, desto besser! Gut informierte und in punkto Sexualität positiv eingestellte Kinder und Jugendliche lassen sich durch sexuelle Darstellungen im Internet kaum verwirren.
  2. Informieren Sie sich selbst über Sexualität und die Fragen, die Kinder und Jugendliche dazu haben. Machen Sie sich selbst mit Beratungs- und Aufklärungsangeboten im Internet vertraut – so können Sie Ihr Kind besser anleiten.
  3. Bringen Sie mit Ihrer Haltung zum Ausdruck, dass Sexualität etwas Positives und das Einholen von Informationen dazu völlig ok ist.
  4. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Informationsquellen im Internet zum Thema Sexualität empfehlenswert sind. Siehe auch: Wo finde ich gute Aufklärungs- und Beratungsseiten?
  5. Machen Sie deutlich, warum pornografische Darstellungen wenig mit der Realität zu tun haben.
  6. Interessieren Sie sich für die Online-Aktivitäten Ihres Kindes. Ein positives Interesse ist dabei immer besser als Kritik und massive Ablehnung. Ständige Kontrollen würden das Vertrauensverhältnis zu Ihrem Kind stören.
  7. Unterstützen Sie Ihr Kind im kritischen Umgang mit Medien. Reflektieren Sie gemeinsam den Wahrheitsgehalt von Informationen aus dem Netz.
  8. Besprechen Sie mit Ihrem Kind, welche Folgen eine offensive Selbstdarstellung im Internet haben kann und wie man die eigene Privatsphäre schütz.
  9. Stehen Sie Ihrem Kind als Ansprechperson zur Seite, wenn es unangenehme Erfahrungen im Internet gemacht hat. Drohen Sie nicht mit Strafen.
  10. Filterprogramme am Computer sind nur beim Einstieg der Jüngsten in das Internet eine wirkungsvolle Ergänzung.


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